ALPRHEIN-Meinungen

WAS MEINEN SIE? .



Fritz Staudacher antwortet am 7.1.2017 an Dr. Bernhard Braunecker
„ALPRHEIN TECHNOLOGY VALLEY“  WILL  SUPPORT A  SMART START

Hallo Bernd,

Ich danke Dir für Deine Zuschrift. Zwar keinen Leserbrief, aber vier hochqualifizierte positive Kommentare habe ich schon erhalten. Nun kamen vorgestern und heute zwei ebenso wichtige Stimmen hinzu. Das ist immerhin eine Steigerungsrate von 50%. Du siehst: das Jahr fängt ja erst an, und ich bleibe Optimist!

Zu Deinem Vorschlag  ALPRHEIN TECHNOLOGY VALLEY: Vielleicht wird Deine Anregung zur Bündelung und koordinierten Präsentation hier angesiedelter Hochtechnologie-Kompetenzen als Mitglied und Beirat der renommierten Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften von den Persönlichkeiten der hiesigen Industrie, Wirtschaft, Standortförderung und Politik etwas besser beachtet. Aber die meisten kennen diese Alprhrein-Website wahrscheinlich (noch) nicht – werde deshalb entsprechend recherchieren und für grössere Streuung sorgen. Was die ganze Eidgenossenschaft oder zumindest die angrenzenden  Kantone betrifft, so sitzt Du ja selbst an der Schaltstelle durch Information der SATW-Kolleginnen und Kollegen. Und wie wäre es mit einem Hinweis in dem von Dir redigierten respektablen Mitteilungen  der Schweizerischen Physikalischen Gesellschaft SPG?

Bester Gruss
Fritz Staudacher, Widnau
staud1@bluewin.ch

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Dr. Bernhard Braunecker antwortet am 7.1.2017 an Fritz Staudacher
MIT „ALPRHEIN TECHNOLOGY VALLEY“ ZUKUNFTSCHANCEN INTAKT HALTEN

Fritz,
Konkret, wenn es den Leuten wurst ist, ob Alprhein oder nicht, dann hat man es als Aktionist schwer! Dass Du keine Leserbriefe erhalten hast, zeigt, dass die Leute andere Probleme haben.

Ich würde deshalb die Aktion mehr auf kantonaler, bzw. leicht überkantonaler Ebene ansiedeln, und sie erstmals technologisch/volkswirtschaftlich/arbeitsplätzlich fokussieren. Dann hast Du erstmals alle auf Deiner Seite (Jung/Alt, Politik, Industrie,...), da Du die 'Stärken' stärken willst, um die Zukunftschancen intakt  zu halten und auszubauen. Alprhein Technology Valley oder Alprhein Engineering Region sind daher gute Vorschläge. 

Bester Gruss / Kind regards
Dr. rer. nat. Bernhard Braunecker, Rebstein   
braunecker@bluewin.ch 
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Fritz Staudacher antwortet am 6.1.2017 an Dr. Andreas Lachenmeier
WIR  HABEN  ZEIT  -  
UND  WIR  NUTZEN  SIE  FÜR DIE  ENTWICKLUNG  NEUER  IDEEN 


LIEBER ANDREAS,
Du hast vollkommen Recht: das ist ein Generationenprojekt, von dem alle am kurzfristigen Tagesgeschäft und Wahlerfolg Interessierten die Finger lassen. Wer hat sich vor zehn Jahren nicht schon alles dabei die Finger verbrannt? Nicht unbedingt die Schlechtesten, vielleicht die Eifrigsten.  

Aus diesem Grund bin ich von mir nahestehenden Personen und einer wohlmeinenden Persönlichkeit jetzt auch schon gefragt worden, warum ich mich eines Themas annehme, das momentan  niemand interessiere. Ob ich hier nicht zu einem vergeblichen Kampf gegen Windmühlenflügel angetreten  sei. Vielleicht.

Aber wie Du weisst, bin ich nicht Cervantes- und Don-Quichote-Experte, sondern Biograph seines Zeitgenossen Jost Bürgi, der viele nützliche Dinge erfand und erschuf. Seine Sekundenuhr entstand nicht urplötzlich, sondern indem er sich modellhaft gedanklich damit beschäftigte und Teilaspekte.  Aber selbst Windmühlen  - heute eher unerreichbar hohe Windräder - müssen erst entwickelt, als Modell gebaut, als  Prototyp erstellt, wieder geprüft und optimiert und dann als leistungsstarker Mechanismus funktionieren.  

Kreativität entfaltet sich nicht unbedingt unter Zeitdruck;. aber alles was  kreativ und neu ist, ist gewöhnungsbeürftig ; und sich an etwas gewöhnen braucht Zeit.

Technische Entwicklungen und Renovationen benötigen Zeit - soziale, gesellschaftliche und politische Projekte und Prozesse wie die Neufirmierung einer Stadt und verstärkte Koordinierung gewachsener Gemeinden   erfordern hingegen gleich  Zeiträume. Versuche, soziale Entwicklungstsufen  abzukürzen oder zu überspringen, scheitern meist und enden viefach mit Regression.

Ich habe im Zeitungsinterwiew und auf meiner Homepage geschildert, dass ich wegen eines Prioriätendilemmas  zwischen Bürgi und Alprhein  auf dieses verdrängte und tabuisierte Thema gestossen  bin. Und ich bin der Sache wegen froh darüber. Das ist nicht alleine die logische Konsequenz meiner bisherigen Argumentation, sondern ebenfalls der bisherigen Reaktionen: 

1.  Kurt Latzers gut geschriebener Artikel im "Rheintaler"  schürte so kurz vor Heilig Abend anscheinend keine Emotionen und löste keinen einzigen hässigen oder diskriminierenden Leserbrief aus.

2.  Genau so wichtig ist, dass es ebenfalls keinen sachlich konträren Leserbrief oder Hinweis gab, , der meine Überlegungen entkräften oder gar ad absurdum führen würde.

3. Ich habe persönlich vier andere direkte Reaktionen erhalten, die alle von sehr gebildeten, mit der Thematik vertrauten, keine eigenen Interessen verfolgenden und - wie Du auch - von mir geschätzten Persönlichkeiten stammen, die eine Weiterverfolgung des Themas erwarten.

Deine Vorschläge, wie man beginnen könnte, bringen es auf den Punkt.

Einer der vorgenannten Persönlichkeiten hatte die Idee, den von ihm präsidierten Verein mit dem Wort Alprhein im Namen zu benennen (also: beispielsweise *Alprhein Skaters", *Golfclub Alprhein", *Alprhein Sänger",  *Alprhein Jasser", oder auch *Alprhein Jambourees" etc.). Es braucht dazu je nach Statuten  natürlich die Zustimmung des Vorstandes und der Mitgliedschaft.

Ich stelle mir vor, dass unter einem  solchen Namensdach auch ganz neue Kombinationen möglich werden  (die "Alprhein Singers" beispielsweise als Verein, der regionale Spitzentalente musikalischer Performance zusammenführt). Ich wette ein Gebinde Bernecker, Balgacher und Auer Roten, kurz: ALPRHEIN CUVÉE,  dass diese Chance noch in diesem Jahr wahrgenommen wird.

Und wie, lieber Andreas, wird denn eine Flasche "Alprhein-Riesling" aus der diese drei Anbaugebiete umfassenden Grosslage munden? Oder das "Alprhein-Wackelbier". Ob wir das noch in unserer Generation erleben? Die "Alprhein University", das "ALPRHEIN COLLEGE"  und die "Alprhein Volkshochschule" . . .

. . . und vielleicht - ein Postulat des Rebsteiner Technologiegurus Dr. Bernhard Braunecker zur Kenntlichmachung unserer Region als international bedeutender Hochtechnologiestandort aufgreifend - sogar ein grenzüberschreitendes "Alprhein Technology Valley".              

Mit bestem Gruss und nochmaligem Dank
Fritz Staudacher, Widnau
staud1@bluewin.ch


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Dr. Andreas Lachenmeier antwortet am 5.1.2017 an Fritz Staudacher
20 JAHRE  ZEIT  GEBEN  -  ABER  ZWISCHENLÖSUNG  ENTWICKELN

Lieber Fritz
Ich habe Deine Überlegungen zur Stadt Alprhein gelesen.

Ich war auch für den Zusammenschluss der Rheintaler Gemeinden, habe dabei jedoch als vor zwei Jahrzehnten Zugezogener die Bedeutung der alten Dörfer für die hier Aufgewachsenen unterschätzt.

Für eine nächste Abstimmung muss man mindestens 20 Jahre warten.

In der Zwischenzeit ist es sicher sinnvoll, die Idee Alprhein zu propagieren. Die alten Dörfer darf man aber nicht vergessen.

Wir Zugezogenen sehen die Stadt, die Einheimischen ihr Dorf.

Als Zwischenstufe wäre denkbar, dass Firmen mit internationaler Ausstrahlung sich die Postadresse Alprhein zulegen könnten und der Bahnhof Heerbrugg umbenannt wird in Alprhein oder Heerbrugg/Alprhein.

Freundliche Grüsse
Dr. Andreas Lachenmeier, Heerbrugg
andreaslachenmeier@hispeed.ch

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ERSTE REAKTIONEN  ENDE DEZEMBER 2016
AUF RUBRIK "ALPRHEIN - L(i)EBENSWERT"
 
Ein traditioneller Verein tauft sich um und will inskünftig unter dem Stadtnamen Alprhein starten.
=> Gratulation zu einem so cleveren, weitsichtigen Präsidenten!

"Alprhein gefällt mir gut. Auch dass Sie die bestehenden 
Strukturen übernehmen und weiterführen möchten. Das kann
später zusammenwachsen."
 
​ Dr. Hans Altherr  

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Ihr FRiTZ STAUDACHER